Ich bin sehr traurig, ein guter KN-Redakteur und lieber Freund lebt nicht mehr. Er war zwar lange krank, ist also erlöst. Daß der Tod uns die liebe Erinnerung an Enno nicht nehmen kann, tröstet uns alle ein wenig.
Das erste Mal begegnete ich Enno bei einem unser Collegium-Musicum-Semesterkonzerte unter dem ebenfalls unvergessenen Wilhelm Pfannkuch. Er faßte mich an der Hand, zog mich auf das Podium, auf dem wir immer auftreten, und sagte leise: "Zeig mir doch mal die Noten." Habe ich gern getan. Enno schrieb eigentlich nur liebe Kritiken über uns - Lästermäuler meinten, er schriebe die Kritiken vor dem Anhören. Das habe ich nie gebilligt; er wußte genau, daß wir Laien sind ...
Genauso unvergessen bleiben die Treffen mit Enno im privaten Rahmen. Einmal war er auch bei uns mit einem schwarzen, verschmusten Hund, den man den ganzen Abend kaum bemerkte - er war sehr gut erzogen, freute sich aber auch über Streicheleinheiten.
Enno, du wirst mir und Eckhard unvergessen bleiben - R.I.P.
Für alles offen außer Unrecht gegen mich selbst und andere. Musizieren ist ein guter Ausgleich zum Job!
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Sonntag, 8. Dezember 2013
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Dienst-Kaffeemaschine Nr. 2 +
Heute gab meine 2. Dienst-Kaffemaschine von "Melitta" ein asthmatisches Röcheln ab, das uns zwei Kaffeetrinkern unheimlich wurde. Sie war entkalkt und vom Technischen Dienst für noch nutzbar empfunden worden, allerdings auch schon grenzwertig. Eine stark verdünnte Tasse Kaffee kam noch zustande, dann haben wir das arme Ding leider im Papierkorb versenken müssen ... Nun sind schon zwei Kaffeemaschinen in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Nun brauchen wir halt irgendwoher eine andere - kann auch gebraucht sein, Hauptsache, sie funktioniert bis zum 30.09.2014, danach bin ich Rentnerin ...
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Die liegende Acht
die liegende Acht verfolgt mich (fast) lebenslang. In der Schule hieß
sie “Unendlich”, ebenso später beim Fotografieren. In der Bibliothek
bedeutet sie “säurefrei”, und ich lernte sie als Gymnastikübung und
letzthin auch als Tanzfigurkennen. UUps …
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Freitag, 4. Oktober 2013
Deutsche Einheit und Freundschaft
Die Deutsche Einheit und die Feier in Stuttgart (im Radio verfolgt) haben in mir so manches losgetreten. Die drei besten Pflegerinnen meines Vaters kommen "von drüben", eine aus Boizenburg, eine aus Wurzen bei Leipzig, die dritte aus Rostock, die wohnt heute in Wrist bei Elmshorn. Kontakt habe ich noch zu den beiden erstgenannten, daraus sind richtige Freundschaften entstanden. Als ich den Bericht von der Feier in Stuttgart hörte, kamen die ergreifenden Mauerfall-Bilder und besonders die Trabi-Paraden wieder hoch, das brachte mich zum Heulen ...
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Mittwoch, 10. Juli 2013
Nachruf auf Bouboule
Nun starb Bouboule, der wunderschöne Kater meiner Verwandten in Frankreich. Er hatte Hautkrebs und mußte erlöst werden. Bouboule war ein Charakterkater, eine Mischung aus Angora- und Hauskatze. Er hat uns so manches Mal zum Lachen gebracht. Wenn meine Tante lesen wollte, ließ er sich auf dem Buch nieder, bis er seine Streicheleinheiten bekommen hatte. Er war sehr penibel, was seine Futterauswahl anging. Sehr gern schleckte er auch geschlagene Sahne. War sein Teller leer, schob er diesen geräuschvoll durch den Raum, bis man feststellte, daß er hungrig war. Wenn er rein oder raus wollte, maunzte er gottserbärmlich. Er forderte viel Aufmerksamkeit und Liebe, gab das aber auch zurück. Bouboule, wir sind sehr traurig, daß du nicht mehr bist - wir wünschen dir ein wunderschönes neues Leben im Katzenhimmel und werden dich nicht vergessen. R.I.P. - Miaauu!!!!!!!!!!
Mittwoch, 3. Juli 2013
Möwenzweikampf
Auf dem Flachdach der UB spielt sich Interessantes ab: Die Sturmmöwen sitzen unten, die Lachmöwen sitzen ein Stockwerk höher, und wehe, die eine Art wagt sich in das Revier der anderen, dann entbrennt ein Kampf ...
Mittwoch, 26. Juni 2013
Möwen 2013
Bei der Kieler Woche bekam ich aus sicherer Entfernung mit, wie tief die Möwen beim Internationalen Markt über Menschen wegflogen, um den einen oder anderen leckeren Bissen zu erhaschen. Eine Bekannte meinte: "Diese Scheißmöwen werden immer frecher." Im Gegenzug bekomme ich aber auch jeden Tag mit, wie sorgsam die Möwen über ihre flügge werdenden oder gerade gewordenen Jungen wachen. Auch bei den Jungen bekam ich mit, wie eins nach seinem Geschwisterchen rief, das auch flugs angerannt kam. Auf dem Rasen vor der UB sehe ich ganze Ansammlungen von jungen, vereinzelt auch alten, Möwen. Wie bei den Möwen Alt und Jung miteinander umgehen, ist schon faszinierend zu beobachten ...
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Mittwoch, 19. Juni 2013
Memorial
Es ist immer noch ein merkwürdiges Gefühl: Von drei Brüdern ist nur noch einer in meiner Gegend.
Bruder Nr. 1 schwirrt in Thailand herum - von dem höre ich telefonisch oder per Mail.
Bruder Nr. 2 starb 4 Tage vor seinem 73. Geburtstag - da gibt es unangenehme, aber auch angenehme Erinnerungen. R.I.P. ...
Bruder Nr. 3 höre oder sehe ich in Abständen. Will heißen: Life erreichbar ist nur noch Bruder Nr. 3 ...
Bruder Nr. 1 schwirrt in Thailand herum - von dem höre ich telefonisch oder per Mail.
Bruder Nr. 2 starb 4 Tage vor seinem 73. Geburtstag - da gibt es unangenehme, aber auch angenehme Erinnerungen. R.I.P. ...
Bruder Nr. 3 höre oder sehe ich in Abständen. Will heißen: Life erreichbar ist nur noch Bruder Nr. 3 ...
Dienstag, 28. Mai 2013
Erleichterung
Ich bin echt erleichtert, heute kam von Bruder Nr. 2 die Todesanzeige und ein lieber Begleitbrief von seiner Frau - ich bin ja erleichtert, daß wenigstens sie sich gemeldet hat, wenigstens etwas Positives ...
Samstag, 25. Mai 2013
R.I.P.
Heute hätte der am 22.5. verstorbene Bruder seinen 73 Geburtstag. Es stimmt mich sehr traurig, daß er so unversöhnlich war. Bevor es den großen Knatsch gab, haben wir viel Schönes zusammen unternommen, z.B. Kammermusik gemacht. Ich bin bei ihm durch eine gute kammermusikalische Schule gegangen, wofür ich ihm dankbar bin. Ein paarmal war ich auch allein oder in Begleitung bei ihm in München bzw. Oberschleißheim und wurde da sehr nett aufgenommen. Ich höre noch sein Kommando: "So, meine kleine Schwester kocht mir jetzt einen Tee." Das hat diese dann auch gern getan. Es ist traurig, daß es nicht mehr zu einer versöhnenden Aussprache kam, und daß mein Bruder mich am Schluß nicht mehr sehen wollte. Nach allen Querelen - berufliche lasteten auch auf ihm, was ihn zusätzlich verbitterte, ich weiß das - hat er nun Frieden gefunden: R.I.P.
Samstag, 16. Februar 2013
Doppelschlag
Das war nun der Doppelschlag. Erst erfährt man, dass Kollege Paulsen ("Pauli") schon am 28.11.2012 verstorben ist, dann kommt eine Anzeige, dass seine (und meine) Kollegin, mit der "Pauli" in einem Zimmer in der UB saß, am 7.2.2013 verstorben ist - sie durfte nur 1 Jahr älter werden als ich. Ich bin zutiefst betroffen; die liebe Erinnerung an die beiden kann auch der Tod mir nicht nehmen ...
Sonntag, 27. Januar 2013
Traurige Unversöhnlichkeit
Es ist sehr traurig, wenn Menschen unverrückbar unversöhnlich sind. Ich hatte mit meinem mittleren Bruder zwar einen unangenehmen Erbstreit, der doch aber nun schon 16 Jahre her ist, und da sollte man doch eigentlich das Kriegsbeil mal endlich begraben. Nun ist er in einem Hospiz untergebracht, und ich war bereit, ihn dort zu besuchen. Nun erhielt ich aber eine Nachricht, daß mein Auftauchen dort nicht erwünscht sei, und daß er selbst diesen Wunsch ausdrücklich geäußert hat. Seine Frau hatte mal zu mir gesagt, wenn ich vor ihm Angst habe, könne ich gern kommen, dazu kam es aber nicht mehr. Ich habe ihr geschrieben, als ich noch wußte, daß ich eine "persona non grata" bin: "Ich drücke dich ganz doll, ich hoffe, du wehrst mich nicht ab", war der letzte Satz dieses Briefes. Es steht aber zu befürchten, daß ich keine Antwort bekomme. Es wird nun so kommen, daß der Bruder heimgeht, ohne daß einer seiner Geschwister ihn begleitet, damit müssen wir drei anderen leider leben ...
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